Augenringe

Bin jetzt in Moldawien. Es ist jetzt ein Uhr morgens. Ich bin total fertig, habe fette Augenringe und bin nicht mehr faehig klar zu denken. Es ist als ob mein Gehirn von der Sauerstoffzufuhr abgeschnitten worden ist. Die Fahrt war geil aber leider gings in die falsche Richtung.

 

Bin so fertig...

8 Kommentare 13.1.07 23:48, kommentieren

Balsam auf der Seele

 Es ist so wunderschön wenn du jemanden hast, der sich Gedanken über dich macht. Der dich vom ganzen Herzen liebt und der immer sich um dich sorgt. Diese Liebe, die nicht unbedingt das klassische Beispiel der romantischen Liebe sondern auch einfache Freundschaft darstellen kann, gibt dir Kraft für den ganzen Tag. Du kannst die unmöcklichsten Aufgaben bewältigen (wie zum Chuck Norris einen Roundoutkick verpassen:P), du verstehst alles, du bist vollkommen klar obwohl du im Himmel bist und auch wenn all deine Kraft auf pure Illusion beruht, so kann sich diese Illusion schnell in eine angenehme Realität verwandeln. Manchmal ist man schon ein Lonesomerider und für eine Zeitlang ist es ganz anngenehm allein durch die Steppe zu reiten aber mit der Zeit wird einem klar, dass etwas elementares fehlt. Liebe. Liebe, die einem alles bedeutet und sich auf viele Variationen beruht. Du willst diesen Menschen um dich haben, du kannst nicht mehr ohne ihn/sie leben, du brauchst ihn wie die Luft zum atmen und er ist gleich mit Nahrung und Wasser. Selbst wenn er/sie 10000sende von Kilometern entfernt ist am andere Ende der Welt, so ist man doch nahe zu dieser Person und fühlt sich mit ihm/ihr verbunden. Man ist bereit sich freiwillig aufzuopfern und alles für diesen geliebten Menschen zu tun. Einfach alles...

49 Kommentare 12.1.07 01:59, kommentieren

Widmung einer Kleinstadt oder auch wie wir versuchen nicht im Meer zu kentern.

 

  Immer wenn ich Zuhause bin und morgens aufwache, sehe ich diese wunderschönen, hässlichen Wohnhäuser aus dem Fenster. Früher ist es mir nie aufgefallen aber jetzt erst merke ich wie schön sie sind. Überhaubt alles ist hier wunderschön. Die Mülltonnen an der Ecke mit überquellendem Dreck, der Bahnhof, der fünf Minuten von mir entfernt liegt und von wo ich immer bis spätnachts noch die Melodien der Züge höre, die Sonnenuntergänge über den Hügeln der Stadt (meinen letzten Sonnenaufgang in Deutschland habe ich vor etwa zwei miterleben dürfen) und sogar meine netten, lieben, aufgeschlossenen, spiessigen, langweiligen, furchtbaren Nachbarn, die in dieser wunderbaren, sauberen Stadt leben. Als ich noch hier lebte konnte ich das alles irgendwie nie schätzen (und wahrscheinlich werde ich es nie lernen) aber seitdem ich weit weg von zu Hause in einem total anderen Kulturkreis lebe (liebe Moldawen...bitte versteht mich nicht falsch. Ihr habt schon den richtigen "moldovan way of life" habe ich eines gelernt. Den Platz zu lieben, wo ich aufgewachsen bin, zur Schule gegangen bin, meine erste Liebe kennengelernt habe, meine erste Zigarette geraucht habe, meinen ersten Scheiss gebaut habe und wo ein paar Menschen leben, die mir richtig ans Herz gewachsen sind.

Das Leben ist ein stürmisches, wildes, wunderschönes, unergründliches Meer und wir sind die kleinen Schiffe darin. Ich persönlich betrachte mich als Endeckerschiff. Logischerweise weiss das Endeckerschiff, dass es weit, weit raus muss. Aber wie jedes Schiff braucht auch das Endeckerschiff einen sicheren Hafen. Vielleicht sogar gerade das Endeckerschiff. Wer weiss....darüber hat jeder seine eigene Meinung.

5 Kommentare 11.1.07 02:06, kommentieren

7 Kommentare 10.1.07 18:04, kommentieren

Vorwort eines Reisenden

So...jetzt bin ich endlich mal dem gutem Beispiel von meinen Freunden gefolgt und hab mir endlich auch mal so einen Blog angeschafft. Obwohl ich nicht gerade Vetrauen in meine kreativen Fertigkeiten habe, so bin ich doch ein Freund des Spruches: " Was ja nicht ist, kann ja noch werden." Ich bin mir auch sicher, dass ich in der Zeit ein paar gute Tips bekommen werde. Was sind wir menschlichen Rudeltiere sonst schon ohne jegliche Hilfe in Form von ein paar guten Ratschlägen? Es kann ja nur besser werden. Ich sehe jedenfalls ziemlich optimistisch in meine Blogzukunft.

7 Kommentare 10.1.07 17:32, kommentieren